Im ersten Moment wirken sie suspekt, auf den zweiten Blick dann wie ein kleines Labor, erst nach einiger Zeit der Begutachtung fällt ihr tatsächlicher Zweck auf. Die Rede ist von den „Vertical-Gardens“ der Firma inFarm. Zu finden in beinahe jedem Edeka.

Wir stellten uns ja in der aktuellen Ausgabe die Frage: Kann eine Metropole auch Agrarfläche sein? Möglichkeiten findet man viele, noch überraschender ist es allerdings wenn sie einem wortwörtlich vor die Füße fallen. Wie eben von nun an im Supermarkt um die Ecke. inFarm, hier wird mir als Verbraucher ermöglicht dass ich meine Kräuter oder auch den Salat frisch vom Erzeuger bekomme. Lieferketten fallen weg, nicht nachvollziehbare Ursprünge verlieren ihre Existenz und ich bekomme frische die ich sonst nur direkt vom Bauern bekommen kann.

Wie zukunftsnah diese Umsetzung der urbanen Agrarwirtschaft tatsächlich ist, darüber lässt sich streiten. Allerdings ist es doch immer wieder auf eine subtile Art und Weise schön, zu sehen dass sich neue Ideen langsam aber sicher ihren Weg in den Alltag bahnen.