Ein Geheimtipp der internationalen Klassik-Szene

Pebble Beach – der Name klingt für Classic-Car-Fans wie Wimbledon für Tennisspieler. Was im Jahr 1950 als kleiner Automobil-Schönheitswettbewerb mit knapp drei Dutzend Oldtimern im Rahmenprogramm des ersten Pebble Beach Straßenrennens auf dem 17 Miles Drive bei der Monterey Peninsula begann, hat sich wohl zum weltgrößten Klassiker-Event entwickelt: die Monterey Car Week mit den Pebble Beach Concours d’Elégance. Dort trifft sich das Who᾽s Who der internationalen Szene. Die wohl auserlesenste Veranstaltung ist „The Quail, A Motorsport Gathering“ – kurz „The Quail“ mit maximal 200 Exponaten und 3.000 limitierten BesucherTickets.
Hier zeigen die edelsten Auto- und Supercar-Hersteller ihre exklusivsten Schöpfungen.
Und hier trifft sich die internationale Auto-Prominenz aus Wirtschaft, Handel und Rennsport.

Marc und Klaus Kienle in Pebble Beach

Tochter Pamina wächst mit Oldtimern auf – der Trubel um die Autos gefällt ihr.

Smalltalk unter Klassik-Fans: US-Moderator und Oldtimer-Sammler Jay Leno und Marc Kienle kennen sich seit einigen Jahren.

Nachdem Kienle Automobiltechnik mit persönlicher Betreuung von Klaus und Marc Kienle 2011 und 2012 bereits zwei Mal erfolgreich mit zwei der seltensten Mercedes-Vorkriegsfahrzeuge teilgenommen hatte, ist die 3. Augustwoche bei Marc Kienle eigentlich fest eingeplant.

Kienle Automobiltechnik gilt lange schon als Benchmark in der internationalen Klassik-Szene.
Seit 1984 setzt Kienle Automobiltechnik weltweit bei Teil- und Vollrestaurierungen, Reparaturen und Wartungen von Mercedes-Benz-Klassikern Qualitätsmaßstäbe. Der Heimerdinger Betrieb zählt zu den führenden Händlern von Mercedes-Oldtimern mit dem dazugehörigen größten Ersatzteillager vor Ort.
Die Philosophie von Klaus Kienle, Gründer und Geschäftsführer des auf Mercedes-Benz-Klassiker spezialisierten Restaurierungsbetriebs Kienle Automobiltechnik, lässt sich in vier Worte fassen: „Das Beste oder nichts“. Bereits Gottlieb Daimler formulierte dieses Credo, das auch Kienle leitet.

John Lennon Mercedes 600 Pullman

Blick in den Showroom

Garanten für Qualität: Marc, Klaus und Alexander Kienle (von links nach rechts)

Von Kienle restaurierter Mercedes 300 SC

Die Legende fährt: Mercedes 300 SL Coupé

Nachdem der Schwabe über 20 Jahre Erfahrung als bei Mercedes-Benz ausgebildeter Kfz-Meister – zuletzt als Werkstattleiter der Daimler-Benz-Niederlassung im Stuttgarter Hallschlag – gesammelt hatte, wagte er vor 33 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit.
Heute zählt sein Familienunternehmen, das er zusammen mit seinen Söhnen Alexander und Marc führt, zu den führenden Firmen, die Mercedes-Benz-Klassiker restaurieren, reparieren und warten. Mit ständig über 50 Klassikern im Angebot gehört das Heimerdinger Unternehmen zu den Top Ten der Branche und verfügt zudem über eines der größten Ersatzteillager für Mercedes-Oldtimer.
Seine in über 50 Berufsjahren gesammelten Erfahrungen mit den Mercedes-Modellen 300 SL, mit den großen 600ern, den 190 SL, den sogenannten Pagoden-SL und den V8-Modellen der 1960er- und 1970er-Jahre nutzt Kienle, traditionelle Handwerkskunst mit modernsten Bearbeitungstechniken und schwäbischem Fleiß zu kombinieren. Das Resultat: Jeder der von den 85 hochqualifizierten Spezialisten in der Kienle-Werkstatt in teilweise mehr als 4.000 Arbeitsstunden komplett restaurierten Klassiker entspricht dem Auslieferungszustand – kompromisslos bis ins kleinste Detail.

Kein Wunder, dass die renommierte Stuttgarter Zeitschrift „Motor Klassik“ einmal treffend bemerkte: „In der Oldtimer-Szene gilt ‚Kienle restauriert‘ als Markenzeichen.“

© Autor: Klaus Bossert