Seit 1979 stilsicher durch’s Gelände

Die Mercedes-Benz G-Klasse kennt man rund um den Globus – sie ist in jedem Terrain auf und abseits der Straße zu Hause.
In diesem Jahr feiert der beliebte Geländewagenklassiker seinen 40. Geburtstag, und das Mercedes-Benz Museum richtet unter dem Titel „G-Schichten“ eine umfangreiche Sonderausstellung aus.

Seit ihrer Weltpremiere im Jahr 1979 hat die Mercedes-Benz G-Klasse mit einer beispiellosen Karriere innerhalb von 40 Jahren zahllose Geschichten geschrieben. Kein Wunder: Vom Start weg richtete sie sich an ganz verschiedene Nutzergruppen. Sie in jedem Terrain stilsicher zu Hause: Mühelos kraxelt sie über Stock und Stein, würdevoll gleitet sie über den Boulevard.
Das macht die G-Klasse so einzigartig – und zu einer Ikone der Marke. Dass Mercedes-Benz den G technisch immer auf dem neuesten Stand gehalten hat, versteht sich von selbst.

Die Sonderausstellung „G-Schichten“ des Mercedes-Benz Museums erzählt die umfassende Biografie des G. Die Protagonisten der Ausstellung: Fahrzeuge von 1979 bis heute. Mit dabei ist beispielsweise der „fliegende“ 240 GD von 1979, der Protagonist eines Pressefotos, das den G beim Sprung über eine Sanddüne zeigt. Oder das „Papamobil“ von 1980, der Siegerwagen der Rallye „Paris – Dakar“ von 1983 als originalgetreuer Nachbau und das letzte Cabriolet aus dem Jahr 2013: So vielfältig wie das Fahrzeug sind die dazugehörigen Geschichten.

Die überragenden Offroad-Fähigkeiten stellt ein G auf einer Steigungsstrecke von 100 Prozent dar. Die Besucher dürfen eine entsprechend steile Rampe zu Fuß erklimmen, um ein Gefühl für die Leistung des Geländewagens zu erhalten. Auch die Technik der G-Klasse wird beispielsweise über das Schnittmodell eines Verteilergetriebes und einer Hinterachse mit Differentialsperren dargestellt.

2014 inszenierte DAS SCHAUWERK zusammen mit spek Design bereits die G-Klasse anlässlich des „Coming Home“ von Gunther Holtorf von seiner Weltbefahrung mit der G-Klasse.
Bis zum Zieleinlauf in Stuttgart waren es 215 Nationen, die Gunther Holtorf und seine Frau Christine mit „Otto“ –wie sie ihre G-Klasse liebevoll nannten – bereist haben.

Großer Auftritt: Mit vier Motorisierungen, drei Karosserievarianten und zwei Radständen feiert das G-Modell Weltpremiere. Mercedes-Benz stellt den Geländewagen im Februar 1979 vor. Dieser agavengrüne 240 GD als offener Wagen mit kurzem Radstand spielt dabei eine besondere Rolle. Er ist auf einem Pressebild zu sehen, wo er wie schwerelos über eine Düne springt. Das Foto wird zum Debüt des G-Modells veröffentlicht und fasziniert bis heute.

Die Ausstellung im Mercedes-Museum geht noch bis zum 19. April 2020

G-Modell an einer 100 %igen Steigung.
Für Besucher gibt es eine Rampe mit dem gleichen Anstieg, die sie zu Fuß erklimmen dürfen.

Den selben Aufbau gibt es für den Neigungswinkel 35°

Das „Papamobil“ ist die vielleicht berühmteste Mercedes-Benz G-Klasse. 1980 wird sie für Johannes Paul II. angefertigt, um den Papst bei seinem Deutschlandbesuch vor Wind und Regen zu schützen. Nach dem Attentat im Mai 1981 erhält der Aufbau eine schusssichere Verglasung. Danach begleitet die Spezialanfertigung auf Basis des Mercedes-Benz Geländewagens den Heiligen Vater auf vielen Reisen.

Mit einem Mercedes-Benz 280 GE Rallyefahrzeug (Startnummer 142) gewinnen Jacky Ickx und Claude Brasseur die 5. Rallye Paris – Dakar vom 1. bis 20. Januar 1983.

Mercedes-Benz 300 GD „Otto“, Baujahr 1988. Gunther Holtorf mit seiner Frau Christine auf ihrer Weltbefahrung auf Station in Thailand, 2007.

Mercedes-Benz G 500, Cabriolet „Final Edition“, Baujahr 2013. Foto von der Pressefahrveranstaltung zur Geschichte der G-Klasse im April 2018 in Frankreich.

Mercedes-AMG G 65 Final Edition,
Foto aus dem Jahr 2017.