Das macht gute Fenster aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie behalten Wärme im Zimmer, die Sommerhitze draußen und schützen uns vor Einbrechern. Häufig eröffnet sich jedoch erst beim Neukauf, dass Fenster nicht gleich Fenster ist. Grund genug, die eigenen Ansprüche zu überdenken und die Spreu vom Weizen zu trennen. Wir haben herausgefunden, was gute Fenster ausmacht. 

Der Beschlag ist hinüber, das Wohnzimmer nicht länger warm: Die High-Tech-Fenster von einst sind plötzlich nicht mehr zu gebrauchen, zeichnen sich nur noch durch ihre Schwachstellen aus. Der Kauf neuer Modelle möchte gut überlegt sein. Erst recht bei kleinem Budget und dem gleichzeitigen Wunsch, über Jahre hinweg gut ausgestattet zu sein. Wir helfen mit der Checklist zum Fensterkauf aus!

 

Wärmedämmung und Energiedurchlass

 

Ein klassisches Problem: Das schönste Fenster taugt herzlich wenig, wenn es die für das Wohnzimmer gedachte Wärme umgehend nach außen weiterleitet. Beim Neukauf entscheidet der sogenannte U-Wert. Als Wärmedurchgangskoeffizient gibt er an, wie hoch der in Watt pro Quadratmeter Kelvin gemessene Wärmeverlust ausfällt. Je niedriger, desto besser! Wer heizt schon gern umsonst?

 

Genauso relevant ist der g-Wert. Er wiederum misst, wie viel Energie der Sonne in die eigenen vier Wände gelangt. Bei einem Wert von 0,7 sind dies etwa 70 Prozent. Je nach Ausrichtung und Flächengröße ist gerade an kühlen Tagen entscheidend, wann die Heizung eingeschaltet werden muss, um Heimeligkeit zu garantieren.

 

Sonnenschutz, Schallschutz und Sicherheit

 

Nicht jedes Fenster entspricht automatisch den gängigen Standards des Einbruchschutzes. Im dritten Obergeschoss ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Diebstahls zu werden, vergleichsweise gering. Anders sieht es bei Fenster auf der Rückseite des Hauses aus. Ähnlich abhängig von der Platzierung ist der Sonnenschutz. Sonnenschutzgläser empfehlen sich beispielsweise bei einer Südausrichtung.

 

In der Nähe stark befahrener Straßen wissen Schallschutzfenster den Lärm effektiv zu bekämpfen. Gerade bei einer asymmetrischen Form, bei der die Außenscheibe dicker als die innere ist. Der einzige Nachteil: Die Scheiben sind schwerer, der Bedienkomfort lässt nach.

 

Eine Frage der Kosten

 

Zugegeben: Der Neukauf mag zunächst nicht sonderlich lukrativ erscheinen. Hochwertige, multifunktionale Modelle sind teuer. Und dabei ist der Ausbau der alten Fenster mitsamt Entsorgung noch nicht einmal bedacht. Kosten zwischen 100 und 150 Euro je Fenster sind die Normalität. Es ist ratsam, die Angebote lokaler Handwerker zu vergleichen.

 

Billig ist nicht gleich schlecht. Wer sich für etwa diese Fenster entscheidet, kann sich genauso schnell auf die Suche nach regionalen Förderprogrammen begeben. Die KfW-Förderbank greift bei einer energieeffizienten Sanierung finanziell unter die Arme. Und spätestens nach wenigen Jahren rechnen sich die Kosten allein ob der Einsparung beim Heizen. 

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