Earth Day: Energiesparen mit Smart Home

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Anlass mehr zum Energiesparen: Mit dem Earth Day am 22. April setzen Millionen Menschen in mehr als 180 Ländern ein Zeichen für nachhaltiges Leben und mehr Umweltschutz. Ein Beispiel: Energiesparen. Im Alltag lässt sich das mit Hilfe smarter Technologien ganz einfach umsetzen. Das schont die Umwelt – und den Geldbeutel.

Leonardo DiCaprio und Al Gore haben etwas gemeinsam: Sie engagieren sich für den Umweltschutz und unterstützen den internationalen Tag der Erde am 22. April. Im Jahr 1970 initiierte ihn Gaylord Nelson, US-Senator von Wisconsin, als World Earth Day in seinem Land; seit 1990 machen weltweit Privatpersonen, Vereine und Institutionen wie das Stuttgarter Institut Dr. Flad mit verschiedenen Aktionen auf die Probleme der Umweltverschmutzung aufmerksam. Dabei folgen sie unter jährlich wechselnden Mottos immer dem Prinzip „Global denken, lokal handeln“. Stets verbunden mit dem Appell an jeden Einzelnen, die Ressourcen der Erde zu schonen.

 

Eine Möglichkeit dafür ist das Energiesparen in den eigenen vier Wänden. Für das Umweltbundesamt der beste Klimaschutz, waren die privaten Haushalte im Jahr 2016 nach seinen Angaben doch für gut ein Viertel des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland verantwortlich. Es sind die kleinen Stellschrauben, mit denen jeder seine Energiebilanz verbessern und sein Haushaltbudget schonen kann. Dazu zählt etwa, nur notwendige Lampen anzulassen, nicht bei gekipptem Fenster zu heizen oder den Stand-by-Betrieb von Elektrogeräten zu vermeiden. Unkompliziert und komfortabel geht das mit Smart-Home-Systemen, die auch technische Laien selbst installieren und steuern können. 

Stand-by vermeiden per Fingertipp

 

Mit einem System wie beispielsweise Magenta SmartHome von der Telekom lassen sich einzelne oder mehrere Geräte per App bedienen, wenn sie über eine Steuerzentrale untereinander vernetzt sind. Um gleichzeitig verschiedene Geräte anzusteuern, richtet sich der Nutzer sogenannte Situationen ein. Solch eine Situation hilft beispielsweise, auf den Stand-by-Modus zu verzichten: Mit einem Tipp in der App oder auf den Wandtaster gleich bei der Eingangstür schaltet der Bewohner Flurlicht, Kaffeemaschine und Stereoanlage ein oder aus. Das zahlt sich aus: Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes verursacht allein eine Stereoanlage mit 21 Watt Leerlaufverlust im ständigen Stand-by-Modus jährliche Kosten von rund 53 Euro.

 

Für dieses Szenario braucht es keine per se funkfähigen Geräte: Mit Hilfe eines fernbedienbaren Zwischensteckers bindet der Nutzer jede Lampe, die Kaffeemaschine oder den Fernseher in das smarte System ein.

 

Effiziente und komfortable Beleuchtung

 

Ein nächtlicher Gang ins Bad in absoluter Dunkelheit? Besser bequem und sicher. Aber dafür jede Nacht Dauerlicht in Flur und Badezimmer? Aus Umweltschutzgründen nicht ratsam. Dieses Dilemma löst ein einfacher Bewegungsmelder bei der Schlafzimmertür. Er schaltet automatisch die Leuchten an, die der Nutzer bei der Programmierung in der App festgelegt hat. Natürlich nur, wenn die entsprechende Situation aktiviert ist.

 

Smarte Lichtsteuerung lässt sich in viele weitere alltägliche Situationen integrieren. So schaltet wieder ein Fingertipp alle Lichter in der Küche aus, wenn fertig gekocht ist. Und steht der Fernsehabend an, braucht es kein Licht mehr in Esszimmer, Flur oder Kinderzimmer.

Heizen nur wenn es nötig ist

 

Komfortabel Energie sparen geht auch beim Thema Heizen. So soll etwa das Badezimmer morgens und abends kuschelig warm sein. Ist das Haus tagsüber verlassen, muss die Heizung aber nicht weiterlaufen. Denn laut Berechnungen des Umweltbundesamtes benötigen die privaten Haushalte bereits mehr als zwei Drittel ihres Endenergieverbrauchs, um Räume zu heizen.

Um gezielter nur nach Bedarf zu heizen, bieten sich fernsteuerbare Heizkörperthermostate an. Diese lassen sich an allen gängigen Heizkörpermodellen ganz einfach und ohne Fachmann anbringen. Nun kann der Bewohner über die App alle Heizkörper jederzeit individuell ansteuern. Und zwar unabhängig davon, ob es eine Mietwohnung oder das Eigenheim ist. Ein großer Vorteil, wenn er nicht immer zur selben Zeit zuhause ist – und dennoch bei Bedarf immer ein warmes Badezimmer haben möchte.

Die intelligenten Thermostate regeln darüber hinaus automatisch herunter, wenn die Fenster zum Lüften geöffnet sind. Das läuft über vernetzte Fensterkontakte: Merkt das System, dass ein Fenster noch auf Kipp steht, obwohl der Bewohner bereits das Haus verlassen hat, informiert es ihn per Push-Nachricht aufs Smartphone. So kann er direkt umkehren und das Fenster schließen. Damit senkt er nicht nur Energiekosten, sondern sorgt gleichzeitig auch für besseren Einbruchschutz in seinem Zuhause.

 

Smart Home als DIY-Baukasten

 

Ein Smart-Home-System ist dann smart, wenn der Anwender es unkompliziert nutzen kann. Ein System wie Magenta SmartHome lässt sich auch von Laien fachgerecht installieren – ohne Fachmann oder Kabelsalat. Darüber hinaus ist es modular aufgebaut. Ob Bewegungsmelder, Tür-/Fensterkontakte oder intelligente Heizkörperthermostate: Je nach Bedarf und Geldbeutel lassen sich Komponenten für Energiesparen, aber auch Komfort und Sicherheit hinzufügen. Das System ist darüber hinaus herstellerübergreifend kompatibel: Der Nutzer hat also die Wahl zwischen verschiedenen Marken und Funktionen. Da die Lösung ohne Unterputz-Installation auskommt, eignet sie sich auch für Mietwohnungen oder zum Ausrüsten von Bestandsimmobilien. Und wenn ein Umzug ansteht, zieht das System einfach mit.

Spar-Tipp: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert Smart Home bei Privatpersonen, auch wenn diese das System in Eigenleistung installieren. Das freut das Haushaltsbudget und die Umwelt.

 

 

(c) Autor: K. Deichl

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