Mit einer Photovoltaik-Anlage Stromkosten reduzieren

 

Mit einer Photovoltaik-Anlage ist es möglich, Solarstrom für den Eigenbedarf zu erzeugen. Dadurch gelingt es, die Stromkosten zu reduzieren, und man wird unabhängig von der Preispolitik der Energiekonzerne.

Die Vorteile der eigenen Stromproduktion

Da der Strom in den letzten Jahren immer teurer geworden ist, ist die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage für viele Menschen eine gute Investition in die Zukunft. So eine Anlage hilft, die monatlichen Ausgaben für Energie dauerhaft zu verringern. Außerdem belastet die Gewinnung von Solarstrom nicht die Umwelt.

 

Grundsätzlich kann jeder, der ein eigenes Dach besitzt, sich eine Photovoltaik-Anlage anschaffen. Der Neigungswinkel des Daches und die Sonneneinstrahlung spielen bei der Stromerzeugung eine entscheidende Rolle. Solarzellen, die auf das Dach montiert werden, erzeugen dann den Strom, der mittels eines Leitungskanals an der Hauswand ins Haus geleitet wird. Von hier aus wird der Strom dann dorthin geschickt, wo er benötigt wird oder mit Hilfe einer Strombatterie gespeichert.

 

Früher war es üblich, dass nicht benötigter Strom in das allgemeine Stromnetz eingespeist wurde. Doch, da die Einspeisungsvergütung in letzter Zeit sehr gesunken ist, lohnt sich die Stromproduktion nur noch für den Eigenverbrauch.

 

Warum lohnt sich ein Stromspeicher

 

Heutzutage erhält man für die Einspeisung einer Kilowattstunde in das allgemeine Stromnetz nur etwa 12 Cent, während eine Kilowattstunde vom Stromkonzern etwa 26 Cent kostet. Daher geht die Tendenz dahin, möglichst viel von seinem produzierten Strom selbst zu nutzen. Dies ist mittels eines Stromspeichers möglich. Einen detaillierten Artikel über Stromspeicher finden Sie hier.

 

Ohne Stromspeicher kann eine Photovoltaik-Anlage nur etwa 20 bis 30 Prozent des Eigenbedarfs an Strom produzieren. Dies liegt daran, dass in den Haushalten in Deutschland am Abend der meiste Strom verbraucht wird. Zu dieser Zeit scheint jedoch die Sonne nicht mehr und folglich können die Solarzellen keinen Strom mehr produzieren. In der Mittagszeit, wenn die Solarstromproduktion am stärksten ist, wird in den meisten Haushalten wenig Strom verbraucht. Mit Hilfe eines Solarstromspeichers ist es möglich, den mittags produzierten Strom zu speichern und in den Abendstunden, wenn er gebraucht wird, zu nutzen. Experten gehen davon aus, dass man mit Hilfe eines Stromspeichers die Solarstromproduktion auf 60 bis 70 Prozent des Eigenbedarfs erhöhen kann.

 

Eine Studie der RWTH Aachen zeigt, dass die Verbreitung von Solarstromspeichern in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Dies liegt vor allem daran, dass die Verwendung dieser Stromspeicher seit 2013 stattlich gefördert wurde und auch weiterhin von der staatseigenen KfW-Bank bis Ende 2018 gefördert wird. Darüber hinaus hat sich die Qualität dieser Stromspeicher in letzter Zeit verbessert, während die Anschaffungskosten geringer geworden sind.

 

(c) Autor Michael Jahn

 

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