Effektiver Insektenschutz für angenehmes Wohnen und Leben

© Surapol Usanakul / Shutterstock
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Wer kennt das nicht: Gerade hat man es sich im Bett gemütlich gemacht, hört man ein leises, aber doch sehr störendes Summen- Stechmücken! Doch was hilft wirklich, um den Störenfrieden den Kampf anzusagen?

1. Fliegengitter

Ob Balkon-und Terrassentüren oder Dachfenster– Insekten bahnen sich ihren Weg ins Haus. Um Wespen, Stechmücken und andere lästige Eindringlinge fernzuhalten, empfiehlt es sich, Fliegengitter an Fenster und Türen anzubringen. Dabei denken viele sicherlich an die unschönen Fliegennetze, die zwar einen Schutz bieten, jedoch nicht besonders ansehnlich sind und zudem den Ausblick nach draußen stören. Moderne Varianten sind allerdings das Gegenteil davon. Sie bestehen aus feinmaschigem, schwarzem Fiberglas, das einen optimalen Durchblick ermöglicht, sowie formschönen, widerstandsfähigen Aluminiumrahmen. Somit bieten sie einen zuverlässigen und dauerhaften Schutz vor den fliegenden Quälgeistern. Als positiver Nebeneffekt werden Pollen abgefangen und ermöglichen Allergikern durchzuatmen.

 

Neben praktischen Spannrahmen und Fliegengittern mit Klettband sind auch Rollosysteme erhältlich, die sich kaum von einem herkömmlichen Raffstore oder Plissee unterscheiden. Diese haben den Vorteil, dass sie das ganze Jahr hängen bleiben können, weil sie nahezu unsichtbar im Rollokasten verschwinden. Alle modernen Fliegengitter sind so konstruiert, dass sich die Fenster unkompliziert öffnen und schließen lassen. Dadurch ist ein effektiver Insektenschutz gewährleistet, auch wenn gelüftet werden soll.

 

2. Insektenschutz für die Haut

Anti Brumm, Fenistil, Autan und Co.- diese Produkte sollen die Haut vor den juckenden Stichen schützen, betroffene Hautpartien kühlen und das Anlocken von Mücken verhindern. Lotions, Sprays und Gels versprechen Abhilfe, doch besonders Allergiker und Kinder sollten umsichtig sein, da manche Insektensprays Inhaltsstoffe beinhalten, die Beschwerden hervorrufen können. In solchen Fällen ist es ratsam, auf rein pflanzliche Mittel zurückzugreifen. Um jedoch wirklich sicher zu gehen, lassen Sie sich am besten in der Apotheke fachgerecht beraten.

 

3. Hausmittel

Die verschiedensten Mittel auf dem Markt und auch Hausmittel sollen helfen, die Plagegeister gar nicht erst anzulocken. Getrocknete Gewürznelken, die in eine aufgeschnittene Zitrone gesteckt werden, gelten als eine der besten Hausmittel. Weiterhin sind ätherische Öle, Eukalyptus oder Katzenminze weit verbreitet. Einige schwören auf diese natürlichen Wirkstoffe, obwohl ihre Wirksamkeit nicht zweifelsfrei bewiesen ist.

 

4. Mückenimpfung

Noch einfacher ist die Mückenimpfung, die in Fachkreisen auch Mesotherapie genannt wird. Diese darf nicht mit einer medizinischen Impfung im eigentlichen Sinne verwechselt werden. Bei diesem Vorgehen werden dem Patienten drei kleine Mengen Vitamin B1 in die Haut (Nasenfalte sowie vor und hinter das Ohr) gespritzt, sodass der Behandelte über Wochen hinweg leicht süßlich riecht. Das Besondere daran: Nur die Mücke kann diesen Duft wahrnehmen (und nicht ausstehen), da die Konzentration für die Mitmenschen zu gering ist.

 

Ein Nachteil dieser Methode ist jedoch, dass der menschliche Körper den Überschuss an Vitamin B1 schnell abbaut und die Mücken nach einigen Wochen wieder zuschlagen können.

 

5. Pflanzen als Insektenbekämpfung

Mit Zierpflanzen wie beispielsweise Geranien verschönern Sie nicht nur Ihren Balkon oder Ihr Zimmer, sondern halten mit deren Geruch Mücken fern.

 

Auch Nutzpflanzen wie die Kapuzinerkresse oder Basilikum, die besonders Einzug in die heimische Küche erhält, bieten Schutz vor unliebsamen Gästen.

 

Quelle: smartLiving

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