INTERVIEW MIT PROF. DR. WOLFGANG SCHUSTER „Ein Stadtquartier muss identitätsstiftend wirken"

Foto: Reiner Pfisterer
Foto: Reiner Pfisterer

Als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt hat Wolfgang Schuster etliche Städtebauprojekte initiiert und sich für nachhaltige Entwicklung eingesetzt. Heute engagiert er sich als einer der Projektbeteiligten unter anderem für eine neue Art des Bauens, die mit dem Aktivhaus auf dem Killesberg exemplarisch vorgeführt wird. „Die Frage ist, wie man qualitätsvoll, energetisch nachhaltig, ästhetisch anspruchsvoll und gleichzeitig auch noch kostengünstig bauen kann“, so Schuster im Interview. 

smartLiving: Herr Schuster, der Mangel an bezahlbarem Wohnraum gehört überall in den Ballungszentren zu den dringlichsten Problemen, auch und insbesondere in der Region Stuttgart. Was tun dagegen?

 

Wolfgang Schuster: In den großen Metropolen ist die Situation auf dem Wohnungsmarkt tatsächlich überaus angespannt. Weltweit wachsen die Städte jährlich um über 100 Millionen Menschen, das entspricht jedes Jahr etwa 150 Mal Stuttgart mit seinen knapp 600.000 Einwohnern. Damit verbunden ist einerseits ein ausuferndes Platzproblem. Vor allem aber führt dieses Wachstum zu einem gigantischen Ressourcenverbrauch, den wir dringend reduzieren müssen.

 

smartLiving: Leichter gesagt als getan – oder?

 

Wolfgang Schuster: Angesichts dieser Entwicklung ist es dringend notwendig, intensiv andere Formen des Bauens zu entwickeln. Wir haben in Deutschland vielfach verlernt, mit einem Rohstoff zu bauen, der fast überall nachwächst, selbst im Umfeld von Großstädten – nämlich Holz. Alleine in Stuttgart gibt es 5000 Hektar Waldfläche, in ganz Baden-Württemberg sind es knapp 1,4 Millionen Hektar, was einem Anteil an der Landesfläche von fast 40 Prozent entspricht.

 

smartLiving: Was aber möglichst auch so bleiben sollte.

 

Wolfgang Schuster: Das versteht sich von selbst, keiner will den Wald abholzen. Bei entsprechender Planung lassen sich aber große Mengen an hochwertigem Holz gewinnen, um daraus qualitätsvolle Häuser zu bauen. In der Baubranche wird heutzutage aber vor allem Beton und Stahl verwendet, was beispielsweise bei großen Bauwerken wie Industrieanlagen, Krankenhäusern oder Hochhäusern nachvollziehbare Gründe hat. Gleichzeitig bewundern wir unsere mittelalterlichen Städte mit ihren Fachwerkhäusern, die oft trotz ihres hohen Alters noch gut erhalten sind. Holz ist ein Baustoff mit überragenden Eigenschaften, sowohl im konstruktiven als auch im ökologischen Bereich. Das notwendige Know-how, um diesen Baustoff effizient einzusetzen, ist aber nur noch bedingt vorhanden. In diesem Bereich gibt es daher einigen Nachholbedarf. Aus diesen Gedanken heraus und um konkrete Lösungen zu finden, ist das Stuttgart Institut of Sustainability gegründet worden, das ….

 

smartLiving: ... eine Renaissance des Holzbaus einleiten soll?

 

Wolfgang Schuster: Sicherlich auch. Wir wollen mit diesem Institut die Entwicklung von Methoden und Technologien für nachhaltiges Bauen fördern und dabei verschiedene Disziplinen und Bereiche der Wissenschaft, der Industrie, des Handwerks, der Architektur und der Ingenieurskunst zusammenbringen. Dafür stehen auch die Experten des Instituts, dessen Vorsitzender der Architekt und Ingenieur Werner Sobek ist. Nachhaltige Entwicklung ist die zentrale Voraussetzung dafür, dass wir die ökologische, ökonomische und soziale Zukunft der nach uns kommenden Generationen sichern können. Die Bauund Immobilienwirtschaft spielt dabei eine bedeutende Rolle. Mit unserem Institut und den gemeinsam entwickelten Ideen und Projekten wollen wir dazu beitragen, den Wandel dieses Sektors hin zu mehr Nachhaltigkeit voranzutreiben.

 

smartLiving: Ein erster Schritt ist mit dem Aktivhaus B10 auf dem Killesberg gemacht worden. Was ist die Idee hinter diesem Forschungsprojekt?

 

Wolfgang Schuster: Hinter dem Aktivhaus steht die gemeinsame Vision, ein nachhaltiges Gebäude nach dem Nachhaltigkeitsprinzip Triple Zero zu entwickeln: null Emission, null fossile Energieträger, null Abfall. Die Vorgabe war also, das weder die verwendeten Baumaterialien noch die Nutzung des Gebäudes irgendwelche Emissionen verursachen. Sämtliche im Haus benötigte Energie soll bei diesem Prinzip selber aus nachhaltigen Quellen erzeugt werden, das Haus selbst soll zudem zu hundert Prozent recycelbar sein. Gleichzeitig sollte das Gebäude auch eine Verbindung zwischen gebauter Umwelt und Elektromobilität schaffen und Wege aufzeigen, wie Energieerzeugung und Energieverbrauch vor Ort optimal aufeinander abgestimmt werden können.

 

smartLiving: Und wie sieht die Bilanz in der Realität aus?

 

Wolfgang Schuster: Dank eines ausgeklügelten Energiekonzepts und einer selbstlernenden Gebäudesteuerung kann das Aktivhaus heute das Doppelte seines Energiebedarfs erzeugen - und zwar aus nachhaltigen Quellen. Mit dem gewonnenen Überschuss können zwei Elektroautos versorgt werden und dazu noch das Haus des Architekten Le Corbusier, in dem das Weißenhofmuseum untergebracht ist und das seit vergangenem Jahr zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

 

smartLiving: Eine Auszeichnung, die den damals wegweisenden Ansatz würdigt, günstige Wohnungen mit innovativen Grundrissen und neuen Materialien zu bauen. Kann aus dem Aktivhaus, das ja nicht zufällig in dieser bedeutenden Umgebung steht, auch ein Leuchtturm mit derartiger Strahlkraft werden?

 

Wolfgang Schuster: Zumindest einmal ist das Aktivhaus bisher das einzige seiner Art, das keine fossile Energie verbraucht, keine Emissionen abgibt und keinerlei Abfall produziert. Genau so, wie es in dem Nachhaltigkeitskonzept Triple Zero formuliert ist. Wenn man bedenkt, dass heutzutage bis zu 50 Prozent des Massenabfalls und Ressourcenverbrauchs durch Gebäude verursacht werden, ist das ein bedeutender Schritt auf einem neuen Weg. Allerdings macht das Ganze natürlich nur Sinn, wenn diese neuen Gebäude auch bezahlbar und nicht so teuer wie das Forschungsprojekt auf dem Killesberg sind.

 

smartLiving: Das klingt angesichts rasant steigender Preise für Wohneigentum nach ferner Zukunftsmusik – insbesondere in Wohnlagen wie dem Killesberg.

 

Wolfgang Schuster: Es ist zweifellos eine große Herausforderung, aber keinesfalls unmöglich. Le Corbusier und seine Kollegen haben es zu ihrer Zeit und den damaligen Möglichkeiten ja vorgemacht: Die neuen Häuser waren schnell gebaut und preiswert, hatten eine gute Wohnqualität, hohe Funktionalität und dazu eine besondere architektonische Ästhetik. Genau diesem Ideal folgt auch das Aktivhaus. Wir haben dafür zehn Qualitätskriterien entwickelt, die nachhaltiges Wohnen im 21. Jahrhundert erfüllen sollten. Dazu gehört neben einem geringen Ressourcenverbrauch, einer hohen Energieeffizienz und ökologischen Baustoffen etwa auch eine gute städtebauliche Einbindung. Auf der Grundlage der Erfahrungen mit dem Modellhaus B10 hat die neu gegründete AH Aktiv-Haus GmbH nun unterschiedliche Aktivhausmodelle entwickelt, bei denen die einzelnen Wohnmodule bis zu sechs Stockwerke hoch in verschiedenen Größen aufeinander gestellt werden können. Durch die unterschiedlichen Größen und Fassaden lassen sich diese Wohnmodule gut in jede städtebauliche Lücke einpassen. Zu den besonderen Qualitäten gehören zudem eine sehr kurze Bauzeit von drei Monaten nach Bestellung und ein vergleichsweise günstiges Preis-Leistungsverhältnis.

 

smartLiving: Was bedeutet günstig in konkreten Zahlen?

 

Wolfgang Schuster: Eine Wohnung aus der Serie 700 ist netto bereits ab knapp 1.400 Euro pro Quadratmeter zu haben, inklusive Bad und Küche. Dazu kommen je nachdem noch Kosten für Fundament, Energieanschlüsse, Erschließung sowie projektspezifische Baunebenkosten. Und ein Grundstück braucht man natürlich auch. Aber unter dem Strich kann sich damit im Grundsatz jeder durchschnittliche Verdiener Wohnen als Eigentümer oder Mieter leisten, was dringend notwendig ist. Wir leben hier in einem prosperierenden Ballungsraum und einer Wachstumsregion. Für die Zukunft wird es mehr denn je auch eine soziale Aufgabe sein, dass sich jedermann Wohnraum in einer ordentlichen Qualität leisten kann, auch unter ökologischen Gesichtspunkten. Alleine mit dem tradierten sozialen Mietwohnungsbau wird das im notwendigen Umfang aber nicht möglich sein.

 

smartLiving: Das hört sich ein wenig so an, als ob Sie das Bauen revolutionieren wollen?

 

Wolfgang Schuster: Wir haben einen neuen Ansatz gewählt: Wie kann man qualitätsvoll, energetisch nachhaltig, ästhetisch anspruchsvoll und gleichzeitig auch noch kostengünstig bauen? Nach unserer gemeinsamen Überzeugung kann das nur gelingen, wenn wir von der Automobilindustrie lernen und eine umfassende Plattformstrategie für das Bauen entwickeln. Würde man Autos so bauen wie heute Häuser, wäre ein VW Polo unbezahlbar – von einem Mercedes oder Porsche ganz zu schweigen. Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich erst durch die Plattformstrategie, die einerseits eine Serienfertigung bei hoher Effizienz ermöglicht und gleichzeitig Platz für Individualität lässt. Das gilt es auf die Baubranche zu projizieren, was aber keinesfalls zu Lasten der ökologischen Anforderungen, Energiestandards und der architektonischen Qualität gehen darf. Statt diese abzusenken, was immer wieder gefordert wird, geht es vielmehr darum, durch intensiven Einsatz und Kombination verschiedener Technologien den bestehenden Anforderungen zu genügen. Das ist letztlich ein Lernprozess, der mit dem Aktivhaus begonnen wurde. Auf dieser Basis sind in Winnenden die ersten 40 Wohnungen gebaut worden, weitere werden in der Region Stuttgart folgen. Der Anfang ist also gemacht.

 

smartLiving: Und wie wird es weitergehen?

 

Wolfgang Schuster: Einerseits müssen die einzelnen Herstellungsprozesse weiter optimiert werden. Es gilt sozusagen, ständig jeden Dübel umzudrehen, womit sich insbesondere ein Expertenteam der Fischerwerke beschäftigt, bekanntermaßen Weltmarktführer im Bereich Befestigungstechnik. Gleichzeitig soll künftig aber auch so gebaut werden, dass eine Immobilie flexibel verändert oder versetzt werden kann, wenn sich die städtebauliche oder persönliche Situation ändert. Das fängt beim einfachen Verschieben der Wände an und hört beim Wechsel des Standorts via Kran auf. Denn wenn es notwendig ist, kann man mit dem kompletten Haus umziehen. Das Gebäude selbst ist an einem Tag aufgebaut, da sämtliche Teile vorgefertigt werden. Der Unterschied zum klassischen Fertighaus ist das Baukastenprinzip, das mehr Gestaltungsspielraum ermöglicht. Fertighäuser sind bei uns traditionell Ein- bis Zweifamilienhäuser. Bei einem Aktivhaus können bis zu sechs Module übereinander gestellt werden. Je nach Platzbedarf und Größe lassen sich dabei verschiedene Wohnungsgrößen gestalten, etwa drei Zimmer mit 60 Quadratmeter Wohnfläche, zwei Zimmer mit 45 Quadratmetern oder Appartements mit 30 Quadratmetern, die wiederum beliebig kombinierbar sind. Daher eignen sich diese Häuser ideal, um vorhandene Baulücken zu schließen und das Thema Nachverdichtung in Städten schnell und kostengünstig voranzutreiben.

 

smartLiving: Womit wir beim Haken an der Sache wären – den fehlenden Grundstücken.

 

Wolfgang Schuster: Auch in diesem Punkt müssen wir umdenken. Es braucht für die Zukunft verstärkt urbane Gebiete, in denen die Themen Wohnen und Arbeiten in neuer Weise miteinander verbunden werden. Bisher sind diese Bereiche strikt getrennt, was prinzipiell auch richtig ist, wenn Gewerbebetriebe Lärm und Abgasemissionen erzeugen. Eine Kombination aus emissionsarmen Büros und Wohnungen kann dagegen eine gute Ergänzung sein. In solch gemischt genutzten Häusern lässt es sich gut wohnen, leben und arbeiten. Da die Arbeitsplätze immer emisissionsärmer werden, gibt es viele Möglichkeiten einer sinnvollen Symbiose. Allerdings müssen dafür die Voraussetzungen geschaffen werden, sowohl unter rechtlichen als auch baulichen Gesichtspunkten. Es herrscht zwischenzeitlich Übereinstimmung darüber, das Baurecht in diesem Punkt zu lockern, damit eine Durchmischung von Wohnen und Arbeiten leichter wird und urbane Mischgebiete entstehen können. Neben diesen rechtlichen Grundlagen braucht es aber auch ein verändertes Bewusstsein.

 

smartLiving: Wie meinen Sie das?

 

Wolfgang Schuster: Eine innovative Baukultur ist zweifellos wichtig. Aber man lebt ja nicht nur in der Wohnung, sondern auch in einem sozialen Umfeld, einem Netzwerk, das heute und künftig mehr denn je auch digital organisiert und verbunden ist. Ein weiterer Megatrend neben der Digitalisierung und Urbanisierung ist die wachsende Heterogenität der Gesellschaft bei einer immer ausgeprägteren Individualität des Einzelnen. Für die städtebauliche Entwicklung stellen sich daher viele Fragen: Wie können reale und virtuelle Räume kombiniert und verbunden werden, damit ein soziales Miteinander entsteht? Wie nutzen wir physische und digitale Möglichkeiten um nachbarschaftliche Beziehungen zu stärken? Wie leben die Generationen in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung zusammen in den Stadtquartieren der Zukunft? Und welche Rolle kann dabei Bildung als lebenslanger Lernprozess spielen? All das sind Fragen, die ich mir gut als thematische Auseinandersetzung für eine Internationale Bauausstellung vorstellen könnte, bei der gleichermaßen neue Formen der Mobilität, des Wohnens, Arbeitens und Zusammenlebens entwickelt und erprobt werden.

 

smartLiving: Die Idee, nach der Weißenhof-Siedlung im Jahr 1927 eine weitere Internationale Bauausstellung in die Region Stuttgart zu holen, stammt noch aus Ihrer Zeit als Oberbürgermeister. Wie stehen sie diesem Vorhaben heute gegenüber?

 

Wolfgang Schuster: Als Oberbürgermeister war mir die nachhaltige Entwicklung Stuttgarts und unserer Städte immer ein besonderes Anliegen, weshalb ich von Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut in den Rat für Nachhaltige Entwicklung berufen wurde. Das Rosensteinviertel wäre geradezu ideal, um im Rahmen einer Bauausstellung das Leben und Wohnen im 21. Jahrhundert abzubilden, und das mitten im Herzen der Landeshauptstadt. Und es wäre eine historische Chance, dass sich Stuttgart endlich zum Neckar entwickeln kann. Wichtig ist dabei, den Entwicklungsprozess als Beteiligungsprozess so zu gestalten, dass die städtebaulichen Ergebnisse identitätsstiftend und damit nachhaltig wirken können. Denn eine Stadt muss identitätsstiftend wirken, ein Marktplatz und Begegnungsort mit ausreichendem Lebensraum für alle Bedürfnisse, damit sich jedermann in seiner Stadt wiederfinden kann. Dazu braucht es vor allem öffentliche Räume. Nehmen sie nur die neue Stadtbibliothek, die zwischenzeitlich mehr als 1,3 Millionen Besucher im Jahr zählt. Sie ist ein Ort, der für gemeinsames Lernen und Erleben, für Dialog und Begegnung steht. Wenn das neue Stadtquartier mit dem Rosensteinviertel eines Tages vollendet ist, wird die Bedeutung dieser Bibliothek noch weiter steigen, das belegen die ständig steigenden Zahlen jetzt schon eindeutig. Wir müssen uns bei der Entwicklung solcher Quartiere daher vor allem fragen, welchen Beitrag urbane Räume zu einem guten Zusammenleben leisten können und sollen.

 

smartLiving: Nämlich welchen?

 

Wolfgang Schuster: Je weiter Globalisierung und Digitalisierung fortschreiten, desto wichtiger wird es, öffentliche Räume zu schaffen, Orte der Begegnung, der Reflexion, des Diskurses, der Kultur und des Sports, in denen sich Menschen zuhause fühlen können, weil soziales Miteinander entsteht. Der Ansatz dafür muss meiner Überzeugung nach kleinräumig ausfallen. Daher habe ich mich von Beginn meiner Amtszeit entgegen vieler Ratschläge bewusst für eine ausgeprägte Stadtteilpolitik entschieden. Dazu gehören etwa die Aufwertung der Bezirksbeiräte als politische Gremien und der Bezirksämter als Servicestellen der Verwaltung. Ausdruck dieses Verständnisses von Kommunalpolitik war zudem, die Bezirksvorsteher mit der Koordination des Vereinswesens zu beauftragen.

 

smartLiving: Passen solche eher ländlichen Strukturen künftig überhaupt noch zum Lebensraum Großstadt?

 

Wolfgang Schuster: Menschen leben nicht nur in einer Großstadt, sondern vor allem in einem ganz bestimmten Stadtquartier. Sie sind zunächst einmal Feuerbächer, Botnanger, Cannstatter oder Degerlocher. Dann erst Stuttgarter, Schwaben, Deutsche, Europäer und vielleicht auch ein bisschen Weltbürger. Jeder von uns hat verschiedene Mosaiksteine von Identitäten in sich. Die Grundverankerung vor Ort bleibt aber wichtig, damit man nicht zum Treibsand einer Globalisierungswelle wird. Identität kann sehr stark stadtquartiersbezogen entstehen. Denn an solch einem Ort ist es leichter, Wurzeln zu schlagen und damit Heimat zu finden.

 

smartLiving: Herr Schuster, wir danken Ihnen für das Gespräch.

 

Das Interview führte Markus Heffner.

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