Günstiger bauen, ohne schlechter zu wohnen

Günstiger bauen, ohne schlechter zu wohnen: eine Ideenskizze zum Flughafen Tempelhof in Berlin (Bikini Tempelhof 2015, Simulation: Cornelia Müller/The Dialogic City).
Günstiger bauen, ohne schlechter zu wohnen: eine Ideenskizze zum Flughafen Tempelhof in Berlin (Bikini Tempelhof 2015, Simulation: Cornelia Müller/The Dialogic City).

Wie man günstiger bauen kann, ohne schlechter zu wohnen, erläutert der Berliner Architekt Arno Brandlhuber am 9. Juni um 19 Uhr in der Universitätsbibliothek Freiburg. Der Vortrag „Vom Zuzug lernen“ ist eine Veranstaltung des Architekturforums Freiburg in Kooperation mit Siedle. Deutschland habe kein Flüchtlingsproblem, sondern ein Wohnungsproblem, meint der renommierte Architekt. Der Zuzug rücke nur stärker ins Bewusstsein, was ohnehin fehlt: bezahlbarer Wohnraum.

Brandlhuber sieht die Herausforderung als Chance, umzudenken. Denn man kann viel günstiger bauen, ohne schlechter zu wohnen: Das Büro Brandlhuber+ saniert, was andere längst abgerissen hätten, und baut Wohnungen für 1.000 Euro pro Quadratmeter – mit günstigen Materialien und in Modulbauweise. Brandlhuber erläutert anhand konkreter Projekte, wie das funktionieren kann – ohne Einbußen an der Wohnqualität.

 

Arno Brandlhuber ist Architekt und Hochschullehrer in Berlin und Nürnberg. Seine Beteiligung am stadtentwicklungspolitischen Diskurs wird weit über das Feld der Architektur und Stadtplanung hinaus wahrgenommen. 

 

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

 

Quelle: Siedle

Kommentar schreiben

Kommentare: 0