Modernisierung der Lauchhau-Hochhäuser

Bäder, Heizungen, Dächer und Fenster, Eingänge sowie Außenanlagen, Teile der Elektrik und Aufzüge werden erneuert. Foto: Fotolia.com
Bäder, Heizungen, Dächer und Fenster, Eingänge sowie Außenanlagen, Teile der Elektrik und Aufzüge werden erneuert. Foto: Fotolia.com

 

Die Lauchhau-Hochhäuser in Stuttgart-Vaihingen werden modernisiert. Ab dem kommenden Jahr beginnt die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft  mit den Arbeiten. Dazu hatte das Unter-nehmen drei Informations-Termine organisiert und ihren Mieterinnen und Mietern sehr früh-zeitig die Pläne erläutert. 

Die SWSG geht im kommenden Jahr ein wichtiges Großprojekt an. Ab April 2017 modernisiert sie ihre Hochhäuser in der Stiftswaldstraße sowie im Lauchhau in Stuttgart-Vaihingen. In vier Abschnitten werden bis Dezember 2020 alle Gebäude nachhaltig erneuert. „Damit beginnt die SWSG eine der bisher größten Modernisierungen in einem zusammenhängenden Bestand“, sagt Helmuth Caesar, Technischer Geschäftsführer der SWSG: „Die SWSG wird auch hier ihre große Erfahrung einbringen“. 2017 werden im ersten Bauabschnitt 76 Wohnungen modernisiert. In den darauffolgenden drei Jahren, ebenfalls von April bis Dezember, sind dann jeweils zwischen 90 und 100 Wohnungen dran.

 

Bei allen 371 Wohnungen werden die Bäder komplett saniert. Die Zentralheizung wird auf ein modernes Heizsystem umgestellt. Dazu gehören auch neue Heizkörper. Bislang führte das so genannte Einrohr-System zu Heizverlusten. Außerdem gibt es neue Kunst- stofffenster, wo ein Austausch geboten ist. All dies erledigen die Handwerker Wohnung für Wohnung. Die Planung hat zum Ziel, möglichst kurze Bauzeiten in den Einheiten einzuhalten.

 

Auch an den Gebäuden selbst wird einiges verbessert. Die Elektrohauptverteilung wird auf den neusten Stand gebracht, ebenso die Aufzüge. Die Dächer werden gedämmt und die Hauseingänge bekommen ein neues Gesicht. Immer ein Jahr nach der Fertigstellung des jeweiligen Bauabschnitts werden die angrenzenden Außenanlagen mit Fahrrad- und Müllhäuschen neu gestaltet.

 

Die Mieterinnen und Mieter können trotz der weitreichenden Arbeiten in ihren Wohnungen bleiben. „Dafür bieten wir einen umfassenden Service an“, sagt Lars Hoffmann, Bereichsleiter des SWSG-Bestandsmanagements. Zahlreiche Beratungs-möglichkeiten stehen den Mieterinnen und Mietern offen. Die SWSG organisiert außer- dem Badcontainer für die Mieter, deren Bäder gerade modernisiert werden. Wer als Schichtarbeiter tagsüber schlafen muss, kann während der Bauarbeiten in seiner Wohnung in eine Ausweichunterkunft wechseln. Außerdem gewährt die SWSG Mietminderungen für die Zeit während der Arbeiten. Das SWSG-Sozialmanagement unterstützt alle Bewohner, besonders aber ältere Mieter und Familien, damit alle während der Umbauzeit so wenig wie möglich eingeschränkt werden.

 

„Wir sind diesmal bewusst sehr früh auf unsere Mieterinnen und Mieter zugegangen“, sagt die zuständige Kundencenterleiterin Andrea Brücker: „Uns ist es wichtig, dass sich die Menschen hier schon über ein Jahr vor dem Beginn der Bauarbeiten auf die Maß- nahme einstellen können.“ Klar ist: Die SWSG ist bei so einer Maßnahme auf die Mitarbeit ihrer Mieterinnen und Mieter angewiesen. Nach den guten Erfahrungen bei anderen Modernisierungsprojektensagt Lars Hoffmann: „Die Aussicht auf mehr Komfort, bessere Haustechnik und ein schöneres Umfeld lässt alle an einem Strang ziehen.“

 

Über die SWSG:

Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) zählt mit rund 18.000 eigenen Mietwohnungen zu den großen kommunalen, wirtschaftlich starken Wohnungsunternehmen in Baden-Württemberg. Im Auftrag der Landeshauptstadt Stuttgart stellt die SWSG lebenswerten und preisgünstigen Wohnraum bereit. Erklärtes Ziel ist, die Attraktivität Stuttgarts als Wohnstandort zu erhalten und weiter zu verbessern. Die rund 160 Mitarbeiter der SWSG verfügen nicht nur über reichhaltige Erfahrung in der Wohnungsverwaltung, sondern auch in der Realisierung von Neubauprojekten sowie im Sanierungs- und Stadtentwicklungsbereich. Einen wichtigen Stellenwert nimmt zudem das Sozialmanagement ein. (Quelle: Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH)

 


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