Kretschmann: Keine Grunderwerbsteuer-Erhöhung für Haushalt 2017

Stuttgart (dpa/lsw) - Die grün-schwarze Landesregierung will zunächst auf eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer verzichten. Für den Haushalt 2017 sei sie nicht vorgesehen, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. Er verwies auf die derzeit hohen Steuereinnahmen. Zuvor hatte sich auch Vize-Regierungschef Thomas Strobl (CDU) gegen eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer ausgesprochen. Grundsätzlich gehört diese Maßnahme aber zum «Instrumentenkasten», mit dem die Regierung den Haushalt fit für die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse 2020 machen will. Die Bundesländer dürfen dann keine neuen Schulden mehr aufnehmen.

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Betriebe in ganz Deutschland feiern am 17. September den „Tag des Handwerks“

2011 riefen Handwerkskammern und Verbände den „Tag des Handwerks“ ins Leben. Foto: fotolia.com, Ingo Bartussek
2011 riefen Handwerkskammern und Verbände den „Tag des Handwerks“ ins Leben. Foto: fotolia.com, Ingo Bartussek

Unter dem Motto „Die Zukunft ist unsere Baustelle“ findet am 17. September der „Tag des Handwerks“ 2016 statt. Handwerksorganisationen und Betriebe der rund 130 Gewerke werden bundesweit ihre Vielfalt präsentieren. Zahlreiche Werkstätten werden geöffnet sein, auf Marktplätzen in der Region stehen Themen wie Energiewende, E-Mobilität oder Einbruchschutz im Mittelpunkt und bei Mitmachaktionen dürfen schon die Kleinsten ins Handwerk schnuppern. „Wir wollen diesen Tag auch dazu nutzen, um jungen Menschen Einblicke in die mehr als 130 Handwerksberufe zu geben und sie für eine Ausbildung zu begeistern“, betont Gerd Kistenfeger, Pressesprecher der Handwerkskammer Region Stuttgart.

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Wenn die Betriebskosten zur 2. Miete werden

Bildquelle: fotolia, Urheber: Urheber: arsdigital
Bildquelle: fotolia, Urheber: Urheber: arsdigital

Wer kennt das nicht - zwischen der Postkarte von Oma und Werbeprospekten der Supermärkte und Lieferdienste steckt eines Tages, meist zum Jahresende hin, der Brief mit der Nebenkostenabrechnung. Hier erleben viele Mieter oft eine böse Überraschung und sehen eine lange Auflistung an wohnungs- oder hausgebundenen Kosten, die nun zu bezahlen sind. Nach Einschätzung der örtlichen Mietervereine ist etwa jede zweite der jährlich über 21 Millionen Betriebskostenabrechnungen falsch, unvollständig oder schlicht nicht nachvollziehbar. 

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Was der Brexit für die Region Stuttgart bedeutet

Bildquelle: fotolia, Urheber: jovannig
Bildquelle: fotolia, Urheber: jovannig

Der 23. Juni 2016 ist ein Tag, den die Finanzexperten dieser Welt nicht so schnell vergessen werden. An jenem Donnerstag haben sich die Briten beim so genannten EU-Mitgliedschaftsreferendum mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, aus der Europäischen Union auszutreten. 51,9 Prozent der Wahlgänger machten ihr Kreuz bei „Leave the European Union“, was zunächst an den Börsenplätzen ein wahres Kursbeben auslöste. Der EuroStoxx50 stürzte um 8,6 Prozent ab, der Pariser Cac40 gab um acht Prozent nach und der Dax immerhin noch um satte sieben Prozent. All das waren kurzfristige Reaktionen. Welche langfristigen Folgen der Brexit nun für die europäische Wirtschaft und damit auch die Finanz- und Immobilienmärkte in Deutschland haben wird, daran scheiden sich seither die Geister. „Es ist viel geschrieben, prophezeit und spekuliert worden“, betont Marco Terracciano. „Aber längst nicht alle diese Prognosen sind fundiert und richtig.“

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Professionalisierung der Immobilienwirtschaft

Der Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. (BVFI) vertritt die Interessen aller Teilnehmer der Immobilienwirtschaft. Foto: Fotolia Alexander Raths
Der Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. (BVFI) vertritt die Interessen aller Teilnehmer der Immobilienwirtschaft. Foto: Fotolia Alexander Raths

Zertifizierung von Maklern und Verwaltern

 

Frankfurt, 1. September 2016. Der BVFI bietet seinen Mitgliedern ab sofort eine Zertifizierung für Immobilien-Unternehmen an. Wie der Bundesverband für die Immobilienwirtschaft (BVFI) mitteilte, können Immobilienmakler sowohl initiale Unternehmenszertifizierungen als auch Folgezertifizierungen durchführen lassen. 

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Einbruchsichere Fenster und Terrassentüren leisten Widerstand

Die Fenster und Terrassentüren von Kneer-Südfenster sind serienmäßig mit Pilzzapfen ausgestattet, die in der Vorrichtung im Rahmen einrasten – sie lassen sich nicht einfach aufhebeln. Fotos: Kneer-Südfenster
Die Fenster und Terrassentüren von Kneer-Südfenster sind serienmäßig mit Pilzzapfen ausgestattet, die in der Vorrichtung im Rahmen einrasten – sie lassen sich nicht einfach aufhebeln. Fotos: Kneer-Südfenster

Besserer Schutz wird finanziell gefördert:  

 

Nicht nur vor der Fahrt in den Urlaub sollte man sich Gedanken um die Sicherheit von Haus und Wohnung machen. Denn auch in kurzen Momenten der Abwesenheit können Diebe ins Haus eindringen und große Schäden anrichten. Speziell Fenster und Terrassentüren – die häufigsten Einstiegsstellen von Einbrechern bei Ein- und Zweifamilienhäusern – sollten daher mit einbruchhemmenden Beschlägen und mit Pilzzapfenverriegelungen ausgestattet sein. Diese rasten in der Vorrichtung im Fensterrahmen ein, so dass das Fenster nicht aufgehebelt werden kann.

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VPB: Regelmäßig in den Feuerstättenbescheid schauen!

Der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) ist der älteste Verbraucherschutzverband im Bereich des privaten Bauens. Foto Quelle: Fotolia.com
Der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) ist der älteste Verbraucherschutzverband im Bereich des privaten Bauens. Foto Quelle: Fotolia.com

BERLIN. Seit 2013 können Hausbesitzer zwar ihren Schornsteinfeger frei wählen, aber Kehr- und Messpflichten haben sie nach wie vor, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Wichtigste Kontroll-instanz ist weiterhin der Bezirks-schornsteinfeger, der nun korrekt „bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger“ heißt. Der Bezirksschornsteinfeger führt zweimal alle sieben Jahre die sogenannte Feuerstättenschau durch. 

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Sicherheit beim Kochen - Neuer Herdwächter verhindert Küchenbrände

Quelle: Fotolia
Quelle: Fotolia

Täglich brennen in Deutschland rund 80 Küchen - meist weil Essen oder Fett auf dem Herd vergessen wird.. Durch Herdfeuer verursachte Küchenbrände gehören zu den häufigsten Feuer-wehreinsätzen. Bundesweit treten sie etwa 30.000 Mal jährlich auf, was einen Durchschnitt von 80 Küchenfeuern pro Tag bedeutet. Rauchwarnmelder schützen vor dieser Situation meistens nicht. 

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Schon bei der Planung des Bauvorhabens ans Alter denken!

Genauso wichtig wie in jungen Jahren an die Rente zu denken, ist es auch, sich rechtzeitig darüber Gedanken zu machen, wie man im Alter leben möchte. Die meisten Menschen möchten möglichst lange nicht auf fremde Hilfe angewiesen sein und in ihrer gewohnten Umgebung alt werden. Deshalb lohnt es sich, schon bei der Planung des neuen Eigenheims die baulichen Voraussetzungen dafür zu berücksichtigen – das erspart einen nachträglichen, teuren Umbau.

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Zu lange saniert: Fiskus verweigert die Anerkennung von Werbungskosten

Grundsätzlich ist der Staat bereit, beim Erwerb einer Immobilie und anschließend geplanter Vermietung einen guten Teil der entstehenden Ausgaben als Werbungskosten anzuerkennen. Allerdings muss diese Absicht, Einkünfte zu erzielen, auch irgendwann erkennbar sein. Kommt es jahrelang nicht zu entscheidenden Fortschritten, dann kann der Fiskus nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS die Anerkennung verweigern. (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen IX R 46/13)

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Eigentum & Wohnen/Energie + Baumesse in Stuttgart

Vom 17. bis 19. September findet in der Stuttgarter Schleyer-Halle eine Doppelmesse statt, bei der über 70 Aussteller das Spektrum Immobilien, Wohnen, Energie und Sanierung abdecken und die interessantesten Angebote und Neuheiten dieser Märkte vorstellen. Die „Eigentum & Wohnen – Region Stuttgart“ ist die große Immobilien- und Neubaumesse für Stuttgart und die umliegenden Landkreise der Metropolregion Stuttgart. Die „Eigentum & Wohnen“ findet parallel mit der „Energie- und Baumesse Stuttgart“ statt. Diese beiden Messen bieten zur selben Zeit in der Hans-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart Interessenten ein seit Jahren wachsendes Angebot.

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Vor dem Kauf der Eigentumswohnung eigene Bedürfnisse klären

Eigentumswohnungen sind in den Städten eine weit verbreitete Form des Immobilienbesitzes. Junge Leute nutzen sie zum Einstieg in den Wohnungsmarkt. Zunehmend interessieren sich auch Ältere wieder fürs Wohnen auf der Etage: Senioren, denen Haus- und Gartenpflege zu beschwerlich werden, suchen gezielt nach barrierearmen Wohnungen, in denen sie möglichst lange selbstbestimmt wohnen und wirtschaften können. Eine dritte Gruppe kauft heute Eigentumswohnungen als Investment und zur Altersvorsorge. In kleinen, überschaubaren Einheiten, unter guter Verwaltung, versuchen Privatleute, ihr Geld vor Entwertung zu retten oder möglichst zu mehren. Gesucht wird nach Beobachtungen des Verbands Privater Bauherren (VPB) aktuell alles: Neubauwohnungen, Altbauwohnungen, auch denkmalgeschützte Immobilien, Lofts in ehemaligen Gewerbeimmobilien, Penthäuser und „Seniorenwohnungen“. Ob eine Eigentumswohnung eine gute Investition ist oder nicht, das hängt von vielen Faktoren ab, von den individuellen Bedürfnissen aber auch von der Bauqualität und der Zuverlässigkeit seriöser und solventer Baufirmen.

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Remstal-Gartenschau 2019

Im Jahr 2019 werden 16 Städte und Gemeinden Gastgeber der ersten interkommunalen Gartenschau sein. Dafür arbeiten Remseck, Fellbach, Waiblingen, Kernen, Korb, Weinstadt, Remshalden, Winterbach, Schorndorf, Urbach, Plüderhausen, Lorch, Schwäbisch Gmünd, Böbingen, Mögglingen und Esslingen mit Hochdruck an ihrer Konzeption. Unterstützt werden sie dabei neben dem Verband Region Stuttgart auch vom Regionalverband Ostwürttemberg, den drei Landkreisen, der Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen und dem Land.

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Baudarlehen: Letzte Chance für den Widerrufsjoker

Baudarlehen: Letzte Chance für den Widerrufsjoker Wer aus einem laufenden Darlehen für Haus oder Wohnung aussteigen will, kann den Vertrag mitunter widerrufen. Allerdings läuft die Frist in vielen Fällen nur noch bis zum 21. Juni 2016. Für alle, die noch überlegen, ihren alten Immobilienkredit mit fehlerhafter Widerrufsbelehrung zu widerrufen, wird es nun eng. 

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Chance nutzen: Offene Immobilienfonds

Auch mit kleinem Geld kann man von offenen Immobilienfonds profitieren Bild Nr. 1367, Quelle: Postbank © Liane Matrisch
Auch mit kleinem Geld kann man von offenen Immobilienfonds profitieren Bild Nr. 1367, Quelle: Postbank © Liane Matrisch

Die Zinsen für Geldanlagen sind auf einem historisch niedrigen Niveau – ebenso wie die Zinsen für Immobilienfinanzierungen. Im Zinstief sind die Bundesbürger auf der Suche nach Anlagealternativen. Wer in Immobilien investieren will, ohne sich ein Haus zu bauen oder eine Eigentumswohnung zu vermieten, für den sind offene Immobilienfonds eine echte Alternative. 

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Bauherren dürfen sich nicht auf Notare verlassen

Foto: Fotolia.com
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Immobilien müssen in Deutschland über den Notar ver- und gekauft werden. Der Notar agiert beim Immobiliengeschäft als Stellvertreter des Staates und übernimmt mit der Beurkundung hoheitliche Aufgaben, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Entsprechend angesehen sind Notare. Viele Bauherren und Käufer verlassen sich bei der Beurkundung sogar komplett auf den Notar und unterstellen, er kümmere sich in ihrem Sinne um Gerechtigkeit und Fairness. Das ist aber nicht der Fall, warnt der VPB.

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Haus gegen Einbruch sichern

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Einbruchschutz sollte bereits im Neubau eingeplant werden. In Zeiten steigender Einbruchzahlen ist das wichtiger denn je. Allein 2015 registrierte die Polizei im Bundesgebiet 167.136 Einbrüche in Häuser und Wohnungen in der Polizeilichen Kriminalstatistik. Das sind fast zehn Prozent mehr als im Jahr 2014. Höchste Zeit also, die eigene Immobilie sicherheitstechnisch aufzurüsten.

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Wohnatlas 2016: Stuttgart auf Platz 1 bei Akademikerwachstum

Postbank Studie Wohnatlas 2016
Postbank Studie Wohnatlas 2016

Der Anteil an beruflich hochqualifizierten Einwohnern einer Stadt hat starken Einfluss auf das Preisniveau für Wohneigentum. Die höchsten Wertsteigerungen durch den Zuzug von Akademikern werden in Nürnberg, Mannheim und Düsseldorf erwartet. In diesen Städten wird sich der Preis für 100 Quadratmeter Wohneigentum bis 2030 voraussichtlich um bis zu 70 Prozent verteuern. Der Grund: Hier werden sich die Einkommen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit hoher beruflicher Qualifikation mehr als verdoppeln - was die Nachfrage nach attraktiven Eigentumswohnungen und damit auch die Preise in die Höhe treibt. Über fünfzigprozentige Wertsteigerungen durch den Zuzug von Hochqualifizierten sind auch in Augsburg, Stuttgart, Münster und Bielefeld zu erwarten. Dies sind Ergebnisse der Postbank Studie "Wohnatlas 2016 - Leben in der Stadt", für die die Immobilienmärkte in den 36 bundes- und landesweit größten Städten untersucht wurden.

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Zukunftsthemen bewegen Frauen

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Die großen Trends, die aktuell Gesellschaft und Wirtschaft begleiten, stehen im Mittelpunkt der Ladies Lounge am 7. Juni bei der Handwerkskammer Region Stuttgart. Um auch zukünftig flexibel und vorausschauend agieren zu können, haben die Unternehmerfrauen im Handwerk in der Region Stuttgart dieses Thema ausgewählt. Als Ergebnis des Abends soll die "Future Fitness" für Menschen und Unternehmen erreicht werden.

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Förderung von Photovoltaik-Speichern hilft der Energiewende

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Das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe der RWTH Aachen hat neue Untersuchungsergebnisse zum Förderprogramm der Bundesregierung für Photovoltaikspeicher veröffentlicht. Demnach haben die anspruchsvollen Fördervoraussetzungen der KfW-Bank einen messbar positiven Einfluss auf die gesamte Marktentwicklung entfaltet. So sind die Preise für Solarstrom-Speicher in den vergangenen drei Jahren deutlich gesunken, bei Speichern auf Lithiumbasis sogar um jährlich bis zu 18 Prozent.

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